Arizona 4

Veröffentlicht am 15. April 2026 um 05:28

24. April          Lone Rock Beach Campground, Utah                                37°01'01.9"N 111°32'09.8"W    

 

Antelope Canyon 

Heute ging es zu Wasser und Land. Ich war mit dem Kanu auf dem Antelope Canyon. Ich hab nur ein Kanu gemietet, also konnte ich alleine lospaddeln und musste nicht mit einer Gruppe von Chinesen paddeln!

Es war echt entspannt, zwischen den hohen Sandsteinwänden in der Stille mit dem Kanu dahin zu paddeln. 

Am Ende des Canyons, wo kein Wasser mehr war, ging ich noch etwa eine Stunde barfuss auf dem heissen Sand entlang und dann wieder zum Kanu zurück. 

 

Wahweap Bay

Auf dem Weg zum Campingplatz traf ich Melisa und Paul aus Lausanne. Die beiden sind mit dem Motorrad von Alaska nach Patagonien unterwegs. 

23. April          Page, AZ

Die Tour heute war echt spannend durch den Antelope Canyon. Ich war wieder mal total beeindruckt von der Schönheit, die die Natur erschaffen hat. 

Der Antelope Canyon gehört den Navajo und die führen auch die Touren.

 

Horseshoe Bend

Der Colorado River schlängelt sich um den Hufeisenbogen.

Glen Canyon Dam 

22. April          Page, AZ

Auf der Fahrt nach Page habe ich immer mal wieder gehalten. Die Landschaft ist einfach wunderschön. 

Heute Morgen habe ich am gleichen Ort den Sonnenaufgang erlebt wie gestern den Sonnenuntergang. Wie üblich wehte auch heute Morgen ein starker Wind. Zum Glück kam der Wind nicht aus Richtung Canyon, sondern er kam von dort. 

Ich habe echt lange auf dem Felsen gesessen und dabei dem neuen Morgen beim Aufwachen zugeschaut. Mit jeder Minute wurde es von den Sonnenstrahlen wärmer. 

21. April          Grand Canyon

Willkommen auf dem Grandview Trail!

Die Ureinwohner haben den Weg benutzt, um Mineralfarben auf dem Horseshoe Mesa zu sammeln.

Später haben ihn die Kupferbergleute genutzt. Der Grandview Trail führt nicht zum Fluss und wird selten instand gehalten. Auf diesem steilen Weg passieren jedes Jahr Unfälle, bei denen es zu schweren Verletzungen oder sogar Todesfällen kommt. Wenn du das erste Mal in den Canyon wanderst, ist das eher nicht die Tour. 

Auf dem Trail bin ich Friedrich aus Zürich begegnet und habe noch zwei weitere Wanderer getroffen, weil der Weg nicht einfach war, wird er weniger begangen!

Bei der Weiterfahrt habe an einigen Stellen angehalten, um den schönen Ausblick vom Grand Canyon zu geniessen. Die Schönheit des Canyons ist echt beeindruckend. Die Natur hat das in Millionen von Jahren geschaffen, und es ist einfach wunderschön. 

Heute geniesse ich noch den Sonnenuntergang. Die Stimmung ist echt super und wunderschön. 

20. April          Grand Canyon Village 

Keian und ich sind am Morgen um 6 Uhr zum Bright Angel Trail aufgebrochen. Es ging einfach nur runter, und zwar 1 500 Meter bis zum Colorado River. Runter brauchten wir 3,5 Stunden, rauf 4 Stunden. Die Tour war echt super. Das Wetter war gerade perfekt zum Wandern. Es war etwas bewölkt, weil es ja noch richtig heiss werden kann. 

Thanks, Keian, for guiding us on the unforgettable Grand Canyon tour. It was an amazing experience. 

Colorado River 

19. April          Grand Canyon Village 

Die Route 66 in Arizona ist für mich jetzt schon Geschichte. Heute ging's zu einem weiteren Highlight zum Grand Canyon. 

Ich habe erst diese Aussicht vom Grand Canyon gesehen, als ich den Startpunkt für den Trail gesucht habe. Ich hatte nämlich mit Keian hier für morgen abgemacht. Wir werden den Bright Angel Trail wandern.

Ich bin echt gespannt, wie es hier wird. Da ich schon beim ersten Anblick total beeindrucken war. 

 

Post für die Leute im Buschlandschaft 

 

Route 66 in Arizona von Holbrook nach Topock

18. April          Williams 

Ich fahre auf der Interstate 40 zurück nach Williams und übernachte hier. Weiter werde ich dann nach Grand Canyon Village reisen, wo ich für Montag eine Trail Wanderung abgemacht habe.

Damit ich nicht aus der Übung komme, habe ich noch einen kleinen Wanderung gemacht.

Wider zurück in Williams 

17. April         Needles,  Kalifornien

Heute habe ich noch die gesamte Route 66 in Arizona abgefahren. Dazwischen habe ich einen Abstecher in die Berge gemacht, um auch noch etwas Bewegung zu haben.

In Kingman gab's ein Treffen für Corvette, da sind jede Menge Sportautos hergefahren. Die FahrerInnen und MitfahrerInnen mussten sich teilweise mühsam aus oder ins Auto quetschen!

In Kingman habe ich mir noch ein Museum angesehen. Da wurde die amerikanische Geschichte dargestellt. Die Geschichte hat ihren Anfang bei den ersten Menschen in Amerika genommen und wurde von Jahr zu Jahr weiter erzählt. Ich bemerkte, dass das Thema "Vietnamkrieg" einfach ausgelassen wurde, in dem Amerika involviert war. Es sieht so aus, als wollten sie das einfach unter den Teppich kehren. Das hat mich schon etwas nachdenklich gemacht. Es scheint, dass das der aktuelle Zeitgeist ist.

Auf der Route 66 unterwegs.

Oatman liegt in den Bergen und wirkt wie eine Zeitmaschine. Dort scheint es, als wäre es in den 1950er Jahren stehen geblieben. Die Route 66 ist immer noch auf demselben Niveau wie in ihren besten Jahren.

Oatman hat lange Zeit vom Bergbau gelebt. Für den Transport in den Minen wurden Esel eingesetzt. Als die Arbeit in den Minen zu Ende ging, brauchte man die Esel nicht mehr und hat sie einfach freigelassen. Heute leben viele freigelassene Esel in dieser Gegend.

Die schönste Strecke der Route 66 ist von Kingman nach Topock/Golden Shores. Über die Berge zu fahren, ist echt toll. 

16. April         Peach Springs 

35°31'42.0"N 113°13'51.2"W

Von Flagstaff aus ging es dann weiter nach Williams. In Williams gibt es viele Souvenirläden, die sich natürlich auf die Route 66 spezialisiert haben. Man findet schon schöne Sachen, aber der grösste Teil ist eher kitschig. 

Auch entlang der Strasse stehen alte Autos und es gibt jede Menge nostalgische Sachen zu sehen. 

Von Williams nach Seligman ging es im Schneckentempo auf der Interstate 40 weiter, auf der auch die Route 66 für die nächsten ca. 30 Kilometer verläuft. Für die 16 km im Stau habe ich über 2 Stunden gebraucht. 

In Seligmann dreht sich alles um die Route 66.

Ich wollte in Seligman übernachten und habe mir ein Zimmer gebucht. Als ich im Hotel ankam, sagte man mir, dass es heute nicht möglich ist, in Seligman zu übernachten. Wie es aussieht, gibt's im ganzen Gebiet keinen Strom und kein Wasser.

Als ich 24 Meilen später in Peach Springs ankam, gab's auch hier anfangs keinen Strom. 

Anfangs habe ich überlegt, ob ich die komplette Route 66 fahren soll. Zum Glück hab ich das nicht gemacht, das sieht da ja alles ziemlich mitgenommen aus. Die Hotels sind in einem schlechten Zustand und meistens auch ziemlich schmutzig. Das Personal ist oft auch nicht sehr freundlich. Man muss schon etwas hart im Nehmen sein und durchhalten. 

15. April          Flagstaff 

Auf dem Weg nach Flagstaff habe ich den Walnut-Canyon besucht. Ich bin ja schliesslich in Arizona zum Wandern gekommen und nicht nur zum Autofahren!

Walnut Canyon 

Hier kann man beeindruckende Felsen und uralte Klippenwohnungen sehen. 

Seit jeher leben und zogen indigene Völker durch die abwechslungsreiche Landschaft des Walnut Canyon. Die Leute haben ihre Häuser in den Klippen gebaut und am Canyonrand Landwirtschaft betrieben. Heute stehen dort noch die ursprünglichen Häuser im und um den Canyon herum.

Wer waren Sie?

Die Landwirtschaftsgemeinschaft von Walnut Canyon war sozusagen in ihrer Hochphase zwischen 1125 und 1250. Zu der Zeit hatten die Menschen im ganzen Südwesten schon Maisanbau und ein dörfliches Leben für sich entdeckt.

Ihre Architektur, Keramik und Werkzeuge waren aber je nach Region und Zeit unterschiedlich.

...wo Menschen Halt machten und Häuser bauten, sind allesamt heilige Stätten. Auch wenn sie verstorben sind, blieben diejenigen, die nicht weiterreisen konnten, in diesen Häusern zurück. Ihre Seelen sind an all diesen Orten gegenwärtig. Alle diese Orte sind für uns heilig.

ein Mitglied des Zuni-Stammes

14. April          Winslow

Meine erste Etappe auf der Route 66 ging von Holbrook nach Winslow. Ich bin über die Route 40 gefahren, die Route 66 ist hier nur noch durch die Ortschaften erhalten.

Die Strecke von Lupton an der Grenze zwischen Arizona und New Mexico nach Topock nahe Kalifornien beträgt 385,2 Meilen. Arizona beherbergt den längsten noch erhaltenen, ununterbrochenen Abschnitt der Route 66, der sich über 157,87 Meilen von Topock bis zur Crookton Road erstreckt.

 

Holbrook

Die Route 66 feiert im Jahr 2026 ihren 100. Geburtstag! Als Geburtstag der Route 66 gilt der 11. November, der Tag, an dem der US Highway 66 gegründet wurde.

 

Winslow an der Route 66

Winslow, Arizona, ist ein echtes Reise-Hotspot an der Route 66. Der Eagles-Song "Take It Easy" hat dafür gesorgt, dass die Stadt richtig berühmt wurde. Die Stadt hat für jeden etwas zu bieten. Sie verbindet Nostalgie, Kultur der amerikanischen Ureinwohner und den Charme der 1950er Jahre.

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