9. Mai Lone Pine
Nachdem ich Las Vegas verlassen hatte, führte mich die Reise wieder durch die Natur.
Meine Reise führt durch den Death Valley National Park. Heute war es nur 43 Grad warm.
Der Death Valley Nationalpark in Kalifornien/Nevada ist der größte Nationalpark der USA (untere 48 Staaten). Er ist bekannt als heissester, trockenster und tiefster Ort Nordamerikas. Er ist berühmt für Badwater Basin, farbenfrohe Schluchten und Sanddünen. Die beste Reisezeit ist im Winter bis Frühling, weil es im Sommer oft über 50 Grad heiss wird.
Ich habe auch trotz der grossen Hitze eine Tour durch die Wüste in einem Canyon gemacht.
Einen halt bei den Sanddünen
8. Mai Las Vegas
Ich habe einen grossen Teil des Tages am Hotelpool verbracht. Hier sieht man die amerikanische Sicherheitsausrichtung: Alles ist videoüberwacht und ständig sind Sicherheitsleute unterwegs. Auch am Pool sind Lifeguards mit Rettungsutensilien im Einsatz. Sie achten aufmerksam auf ertrinkende Personen. Eine etwas verrückte Welt!!!
Ich hatte echt Glück mit dem Hotel, das ich gebucht hatte. Es ist das beste Hotel, in dem ich auf meiner Reise bisher übernachtet habe! Und der Preis ist auch nicht höher als anderswo. Die Hotelpreise in Las Vegas sind im Allgemeinen nicht sehr hoch. Man kann also günstig übernachten, muss aber beim Spielen tief in die Tasche greifen. Ich spiele selbst nicht, also profitieren sie nicht von mir. Auch das Tätowieren lasse ich sein! Ich werde auch nicht in den unzähligen Wedding Chapels heiraten.
7. Mai Las Vegas
Heute bin ich wieder in der Zivilisation angekommen. Zuerst ging's für mich nach Las Vegas zu einem Outlet. Ich brauche nämlich neue Schuhe, ein Shirt und eine Hose. In der Stadt ist immer viel Verkehr. Ohne Navi wäre ich hier definitiv verloren.
Im Hotel gibt es eine riesige Spielfläche im Erdgeschoss.
Am Abend schlenderte ich noch durch ein schillerndes und lautes Viertel von Las Vegas.
6. Mai Moapa Valley
Heute bin ich vom Staat Utah über Arizona nach Nevada gefahren. Die Strecke nach Nevada war echt beeindruckend. Auch die Temperaturen sind immer weiter gestiegen.
In Nevada ist mir aufgefallen, dass die Siedlungen hier schöner sind als in Arizona und Utah. Es gibt keine alten Autos um die Häuser und man sieht auch keine sichtbare Armut. Das Hotel, in dem ich untergebracht bin, ist echt schön und sauber, auch wenn der Preis eher niedrig ist. Bisher hat mich die Natur echt beeindruckt! Ich habe mir manchmal die Frage gestellt, was die Leute damals dazu bewogen hat, sich in Arizona und Utah niederzulassen. Das Problem ist ja, dass die Ureinwohner in ihre Reservate gedrängt wurden. Dort leben sie heute noch in grosser Armut.