Utah

Veröffentlicht am 26. April 2026 um 16:07

5. Mai                La Verkin

Am Morgen habe ich noch einmal den Bryce Canyon besucht und eine Wanderung unternommen. Der Weg führte runter zu den Gesteintürmen.

Weil Bryce Canyon ziemlich hoch liegt, nämlich über 2.500 Meter, war es morgens um 7 Uhr noch minus 7 Grad. Sobald die Sonne rauskam, wurde es schnell wärmer. 

Oben angekommen ging es am Canyonrand zurück. 

Nach der Wanderung ging es mit dem Auto wieder weiter Richtung Nevada. Den Zion Canyon hatte ich auch noch auf meiner Liste, der auf der Route nach Las Vegas liegt. 

Den Zion Canyon kann man komplett auf 12 Kilometer durchfahren. 

4. Mai                Bryce Canyon City 

Die Route nach Bryce Canyon National Park schlängelt sich über die Berge. Ich habe manchmal gedacht: Bin ich hier auf dem richtigen Weg?

Auf einmal war da eine Wand vorne. Was geht hier ab? Es ist ein Viehtrieb! Ausweichen geht nicht, am besten einfach stehen bleiben und schauen wie die Kühe wohl an mir vorbeikommen.

Die Westernstadt Bryce Canyon City 

Bryce Canyon National Park 

3. Mai                Torrey 

Heute habe ich viel Zeit im Zelt verbracht, bis es zu warm wurde. Danach habe ich mich noch eine ganze Weile in der stillen und einsamen Gegend aufgehalten.

Mit ein paar Zwischenstopps ging es nach Torrey. 

Die Amis fahren an den Hügeln mit dem Jeep rauf und runter. Das ist ihr Wochenendvergnügen!

2. Mai                Goblin Valley State Park 

Auf der Fahrt von Moab nach Torrey habe ich einen Zwischenstopp eingelegt, um die Gegend etwas zu erkunden. Da bin ich mit ein paar Leuten ins Gespräch gekommen und sie meinten, wenn du wandern willst, dann fahr mal zum Goblin Valley, ist nur 7 Meilen von hier. 

Ich war auf einer Route unterwegs, die ein paar Herausforderungen zu bieten hatte. Da meine Schuhe sozusagen kein Profil mehr haben, musste ich besonders aufpassen. 

1. Mai                Moab

Ich bin schon um 5 Uhr morgens in den Arches-Nationalpark gefahren bei Mondschein. 

Die wärmende Sonne kam auch bald!

Nachdem ich im Park mein Morgenessen zubereitet hatte, bin ich später noch auf eine Wanderung im grossen Arches Park gegangen.

30. April              Moab

Ich habe noch einen Tag im Arches-Nationalpark verbracht. Der Park ist echt riesig und perfekt zum Wandern. 

Ich bin immer wieder beeindruckt von der schönen Landschaft und wie sie entstanden ist. 

Ein beständiges Symbol

Der Delicate Arch ist zu einem kraftvollen und dauerhaften Symbol geworden.

Er ist ein Wahrzeichen des Arches-Nationalparks und der Stadt Moab. Man findet ihn auch als Symbol für den Bundesstaat Utah, den amerikanischen Westen und manchmal sogar für den gesamten National Park Service. Der Bogen ist einzigartig, wild und vollbringt scheinbar Unmögliches.

Um 1906 entstand die erste bekannte Aufnahme des Delicate Arch. Heute sieht man denselben Bogen auf Postkarten, Logos, Souvenirs, dem Nummernschild von Utah und vielem mehr. 

29. April              Moab

Ich bin am Morgen ziemlich früh vom Campingplatz aufgebrochen, weil es saukalt war (Minusgrade). So konnte ich im geheizten Auto weiterfahren.

Arches Nationalpark 

Wasser und Eis, extreme Temperaturer und unterirdische Salzbewegunger formten die Felslandschaft des Arches- Nationalparks. An klaren Tagen mit blauem Himmel sind solche brachialer Kräfte nur schwer vorstellbar oder die 100 Millionen Jahre ar Abtragung - die dieses Land mis einer weltweit einzigartigen Dichte von Steinbögen geschaffen hat. Über 2000 katalogisierte Bögen, die von kleinen Öffnungen mit 0,9 m bis hin zur längsten Landscape Arch mit 91 m reichen, sind hier vorhanden.

Auch heute bilden sich neue Bögen und ältere brechen zusammen. Abtragungen und der Wettereinfluss arbeiten langsam, aber unerbittlich und schaffen so dynamische Landformen, die sich mit der Zeit verändern. Manchmal verändern sich die Bögen auch auf dramatische Weise.

1991 fiel eine Felsplatte mit der Größe von 18x3 Metern und einer Dicke von 1.20 Metern von der Unterseite der Landscape Arch, was einen nock dünneren Felsbogen zurückliess.

Die Indianer nutzten diese Gegend fi Tausende von Tahren. Sie durchsuchte die Wüste nach essbaren Pflanzen unc Tieren und nach Steinen, um daraus Werkzeuge und Waffen herzustellen Sie hinterließen außerdem Hinweise für das Passieren einiger Steinplatten

Colorado-Pinyon-Kiefern und knorrige Wacholdersträuche lieferr einen Spritzer Grünkontrast für das Buntsandsteingelände. Bei idealen Bedingungen blühen hier von April bis Juli üppig viele Wildblumen. Die meisten Säugetiere sind bei Nacht aktiv, aber auch bei Tag können Sie Maultierhirsche, Iungfüchse und oft auch Hasen und Waldkaninchen sowie Känguruhratten und andere Nagetiere und kleine Reptilien zu Gesicht bekommen. Schwärme blauer Vacktschnabelhäher zwitschern ir den Baumkronen. Aufmerksame Beobachter können unter Umständer Zugvögel beobachten. wie die Berhüttensänger oder die ganzjährig ansässigen Königsadler.

Die Landschaften im Arches- Nationalpark verändern sich konstant und die Pflanzen. Tiere und Menschen haben sich an diese Veränderunger angepasst. Stellen Sie sich einer Besuch einige Jahre in der Zukunft vor Welche neuen Landschaften würden Sie wohl entdecken?

28. April              Devils Canyon Campground

Die Reise geht weiter Richtung Norden in Utah und unterwegs mit ein paar interessanten Zwischenhalte. 

An vielen Orten finde ich ständig Glasscherben von Flaschen, die zerbrochen sind. Ich frage mich, weshalb das in Amerika so ist. Ich habe das letztes Jahr schon in den Appalachen gesehen!

Goosenecks State Park 

Schau dir den windenden San Juan River 335 Meter unterhalb des Aussichtspunkts im Goosenecks State Park an. Seine geschwungenen Kurven tief in der Schlucht bieten einen atemberaubenden Ausblick.

Stell dir mal vor, wie lange es gedauert hat, bis dieser Canyon so entstanden ist. Der ist nämlich ziemlich tief eingeschnitten und zählt zu den beeindruckendsten Beispielen für einen solchen Canyon in Nordamerika. Der State Park liegt ziemlich abgelegen auf dem Colorado-Plateau, was eine willkommene Ruhe in der sonst so geschäftigen Welt ist.

Historische Stätte Bluff Fort

Im April 1880 kamen hier 260 Pioniere an, die nach einer sechsmonatigen, sehr anstrengenden Reise hier ankamen. Die beeindruckende Geschichte wird in einer echt interessanten Tour dargestellt. 

27. April              Kayenta

Heute Morgen dachte ich, ich hätte genug Zeit, um ins Monument Valley zu fahren. Ich habe gerade gesehen, dass mein Handy eine Stunde vor meiner Armbanduhr ist. Hey, kann es sein, dass wir hier in einer anderen Zeit sind? Ja, so ist es gewesen!

Auf dem Weg zum Valley wollte ich im Auto Musik hören. Manchmal ist das aber etwas schwierig. Entweder bringen sie sehr viel Werbung und man wird ständig mit Bibelzitaten und mahnenden Predigten bombardiert. Und die Musik ist meistens auch so richtig schön halleluja! Das ist in den USA ein grosses Ding. Ich habe gleich elf Kirchen hintereinander an der Strasse gesehen, als ich in Page war. 

Trotz Zeitverschiebung kam ich rechtzeitig zu meinem Reittermin. Heute habe ich mir einen langersehnten Traum erfüllt. Vor 35 Jahren habe ich mit dem Reiten angefangen. Seitdem wollte ich immer, wenn ich mal in den USA bin, im Monument Valley um die Felsen reiten. Und heute wurde es war!

Weil die anderen beiden Teilnehmer auch Erfahrung im Reiten hatten, konnten wir viel im Trab und Galopp reiten. Die drei Stunden waren echt intensiv und schön, aber auch anstrengend. Bisher bin ich nur im englischen Stil geritten, aber noch nie im Western.

Bewohner im Monument Valley

Die Navajo (Diné) wohnen schon seit Jahrhunderten im Monument Valley. Für sie ist das Gebiet Tsé Bii' Ndzisgaii eine tiefe kulturelle und spirituelle Heimat. Früher haben dort die Anasazi (Ancestral Puebloans) gelebt, die bis ca. 1300 n. Chr. dort waren. 

Heute leben ungefähr 300 Navajo im Park. Die sind Mitte des 19. Jahrhunderts hier dauerhaft hingezogen, um der US-Armee zu entkommen. Und sie sagen, dass das ihr angestammtes Land ist. Dort pflegen sie ihre Traditionen, nutzen die einheimische Vegetation und wohnen teilweise noch in traditionellen Hogans. 

Bilder, die von den Navajo-Ureinwohnern an die Wände gebracht wurden.

26. April              Kayenta

Heute Morgen bin ich bei Regen gestartet, der dann teilweise in Schnee übergegangen ist. 

Mein Ziel ist wieder ein Highlight, welches in Arizona und Utah liegt, zum Monument Valley. 

Der Monument Valley Navajo Tribal Park liegt an der Grenze zwischen Arizona und Utah und ist eine heilige, ikonische Landschaft mit hoch aufragenden Sandsteinfelsen (120–300 m) im Gebiet der Navajo Nation. Bekannt durch seine Auftritte in zahlreichen Westernfilmen, bietet der Park eine 27 km lange, malerische Schotterpiste. Der Eintritt kostete 25 US-Dollar.

Mit dem Auto rund um das Monument Vally. 

In der Wüste findest du jede Menge kleiner Siedlungen, meistens nur ein, zwei Häuser, und überall stehen ausgediente Autos rum. Wie wird es wohl in der Zukunft aussehen??? Solche Bilder trüben die schöne Landschaft!

25. April            Sunset View Campground 

                           36°940'33.2"N 110°32'33.0"W

Ich bin jetzt in Utah unterwegs und hoffe, dass es in diesem Staat genauso abwechslungsreich ist!