Arizona 2

Veröffentlicht am 27. März 2026 um 03:29

7. April           Tucson 

Da es mir heute mit den Muskelschmerzen wieder besser ging, bin ich zum Walmart gelaufen. Die Strecke beträgt 5,5 Kilometer hin und zurück. Am Nachmittag habe ich noch einige Zeit am Pool verbracht. 

6. April           Tucson 

Ich bin wieder in Tucson angekommen. Ich habe das Mietauto zurückgebracht und werde in zwei Tagen hier wieder ein Mietauto abholen, das ich dann in Los Angeles zurückbringen werde. 

Das Busfahren in Tucson ist schon etwas speziell. Ich war von einem Ende der Stadt zum anderen lange unterwegs. Allerdings habe ich den ersten Bus verpasst! Ich stand an der Kreuzung und sah den Bus schon kommen. Für die Fussgänger war grün, wenn ich jetzt etwas renne, dann erwische ich den Bus noch! Aber da bin ich fast auf der Strasse zusammengesackt. Irgendwie ist ein Muskel im Oberschenkel angerissen. So verpasste ich den Bus und humpelte zur Bushaltestelle. In 30 Minuten kommt der nächste Bus. 

In Tucson ist Busfahren kostenlos. Vermutlich möchten sie so den öffentlichen Verkehr etwas attraktiver machen! Die meisten Busfahrgäste sind jedoch Randständige, was manchmal schon sehr gewöhnungsbedürftig ist, da die meisten von ihnen auch physisch und psychisch angeschlagen sind.

Besuch der Saddle-Brooke-Ranch.

Solche Siedlungen gibt es viele in der kargen Wüstenlandschaft. Es sieht alles sehr gepflegt aus, aber Individualität ist hier vermutlich nicht erwünscht, denn alles ist einheitlich. 

5. April           Lost Dutchman State Park 

33°27'14.4"N 111°28'53.7"W

Lost Dutchman State Park 

Frohe Ostern 

4. April           Roosevelt Lake Beach 

33°44`39.4"N 111°1329.5"W

Tonto National Monument Arizona 

Vor etwa 10.000 Jahren jagten die erster Siedler Tiere und sammelten Pflanzen Vor etwa 2.500 Jahren begannen die Menschen, Wasser für Nutzpflanzen wie Mais, Bohnen, Kürbis und Baumwolle umzuleiten. Mit der Einführung der _andwirtschaft entstanden entlang des Salt River Grubenhausdörfer, überdachte in den Boden gegrabene Strukturen.

Um 1250 n. Chr. zogen mehr Menschen in das Becken. Sie errichteten größere Siedlungen im Tal und an nahegelegener Hängen. Um 1300 lebten etwa 3.000 Menschen im Becken. Wer warer sie? Warum waren sie hier? Hatten sie eine eigene Kultur ?

Wir bezeichnen diese Periode als das Salado-Phänomen. Menschen, die wir gemeinsam als Salado-Kultur bezeichnen, trafen sich hier von etwa 1300 bis 1450 n. Chr. Sie scheinen Zusammenarbeit und Innovation genutzt zu haben, um gemeinsame Herausforderungen zu meistern. Ihre Architektur, Keramik und Textilien spiegeln eine Mischung von Menschen und Ideen an einem Ort und zu einer Zeit wider.

Einige Menschen lebten in Klippenwohnungen, die aus Lehmziegeln, Quarzitgestein und Holz für die Dächer gebaut waren. Die charakteristische schwarz-weiß-rote Keramik deutet darauf hin, dass einige Menschen aus dem nördlichen Arizona in das Tonto-Becken zogen. Diese Keramik, die heute als Salado-Polychrome bezeichnet wird, war die am weitesten verbreitete

Weit verbreitet ihrer Art im Südwesten Artefakte aus den Klippenwohnunger

deuten darauf hin, dass die Salado-Bevölkerung okale Waren gegen exotische Güter über weite Strecken tauschte, wie Aras aus Mexiko und Muscheln von der <alifornischen Küste. Baumwolltextilien Sandalen und Körbe, die in den Behausungen gefunden wurden, bilden eine der größten Sammlungen gewebter Fasern im Südwesten. Archäologen suchen noch immer nach Hinweisen darauf, warum diese Kultur im Tonto-Becken bis 1450 zurückging.

3. April           Globe, AZ

Diese Vögel oder Hühner kamen heute Morgen zu meinem Zelt. Man muss nur die Hand ausstrecken, dann kommen sie angelaufen. Ich habe ihnen dann doch noch etwas gegeben! 😁

Über den El Capitan Pass bis nach Globe 

2. April           Peppersouce Campground 

32°32'17.7"N 110°42'57.5"W

Die Nacht auf etwa 2.000 Höhenmetern war sehr kalt, sodass ich mich nach Mitternacht noch etwas wärmer einpacken musste!

Beim Frühstück musste ich Handschuhe anziehen, um klamme Finger zu vermeiden!

Mit dem Auto fuhren ich über den Mt. Lemming nach Summerhaven. 

8000 Fuss = 2438 Hm

In Summerhaven habe ich einen Stopp eingelegt! Als ich ausstieg und mich umschaute, riefen einige „Hallo!”. Zunächst dachte ich, es gelte jemandem hinter mir, doch dann riefen sie „Hallo, Swiss!”, und mir wurde klar, dass es mir galt! Da war ich natürlich völlig überrascht, die drei Hiker hierzutreffen! Mit diesen Hikern war ich auf dem Appalachen-Trail zusammen. 

Es war ein schöner Nachmittag, den wir zusammen verbracht haben. 

1. April             Gend Hitchcock Campground 

32°22'37.5"N 110°41'05.5"W

Es war eine schöne Fahrt über die Berge. 

Bei Tagesanbruch gab es von den vielen verschiedenen Vögeln ein Morgenbegrüssungskonzert. 

Heute ist es eher kühl und bewölkt. Die Temperaturen können sich schnell ändern. 

31. März             Patagonia Lake State Park 

Ich bin zum Patagonia Lake State Park gefahren. Es ist ein wunderschöner Campingplatz. Gleich nach der Ankunft bin ich im See baden gegangen, was eine herrliche Erfrischung war. 

Der Patagonia Lake State Park ist ein idealer Ort, um Weißwedelhirsche in den Hügeln und Graureiher am Ufer zu beobachten.

Vom Campingplatz aus hat man einen schönen Blick auf einen 107 Hektar großen künstlichen See, in dem Angler Schwarzbarsche, Forellenbarsche, Sonnenbarsche und Welse fangen können. Entlang des schönen Bachwanderwegs können Wanderer eine Vielzahl von Vögeln beobachten, darunter Canyon-Towhee, Inka-Taube, Zinnoberfliegenschnäpper, eleganter Trogon, Rabengeier und verschiedene Kolibriarten.

Der Park bietet einen Strand, einen Picknickplatz mit Ramadas, Tischen und Grills, einen Bachwanderweg, Bootsrampen, einen Jachthafen, mit dem Boot erreichbare Campingplätze, Hütten und einen Lakeside Market.

Der Park ist beliebt für eine Vielzahl von Aktivitäten wie Wasserski, Angeln, Camping, Picknicken und Wandern und zählt zu den besten Orten der Welt für die Vogelbeobachtung!

Vielen Dank für Ihren Besuch!

30. März             Patagonia, Terra Sol

Heute Morgen fragte mich Caren, ob ich auch Lust hätte, mit ihr zu biken. Ja, schon, aber die Bikes, die es hier auf dem Campingplatz gibt, sind dafür nicht gerade geeignet! Kein Problem, ich habe noch ein zweites Mountainbike. So war ich dann mit Caren und Denise biken. Es war eine willkommene Abwechslung, mal so in den Bergen zu fahren. 

Heute Nachmittag gab es schon wieder ein Gewitter. Da es hier nicht viel regnet, kann man sofort sehen, wie die Landschaft grüner wird. 

29. März             Patagonia, Terra Sol

Ich hatte heute vor, zum Patagonia Lake State Park zu fahren. Als ich in Patagonia ankam, sah ich, dass sich ein Gewitter zusammenbraute. Also beschloss ich, gleich zum Campingplatz Terra Sol zu fahren, denn dort wusste ich, was mich erwartet. Gleich fünf Minuten nach meiner Ankunft setzte starker Regen ein.

Unterwegs in Sonoita

28. März             Benson

Am Morgen ging es wieder einige Meilen zurück bis zur Kreuzung, die zu den Chiricahua Mountains führt. Gestern konnte ich nicht mehr dorthin fahren, da es nicht erlaubt ist, in diesem Gebiet zu übernachten. Da ich etwas früher dran war und eine schöne Strasse den Berg hinaufführte, hatte ich auch noch keine Probleme mit einem Parkplatz. 

Bereits auf der Fahrt zu den Chiricahua Mountains war ich von dieser märchenhaften Landschaft sehr erstaunt. 

Bevor ich auf den Trail ging, musste ich mich noch warm anziehen, denn es war kalt und windig. Der Weg führte durch eine zauberhafte Landschaft hinunter in den Canyon an den Steinformationen vorbei. 

Als ich wieder beim Parkplatz ankam, waren schon viele Besucher angekommen und warteten auf einen freien Parkplatz. Es war eine sehr schöne Tour durch diese bezaubernde Gegend. 

Als ich wieder aus den Bergen zurück war, machte ich einen Halt in Willcox. Dort fiel mir ein Museum über einen Cowboy und Sänger auf. Ich entschied mich, mir das Museum anzusehen. Für 5 Dollar Eintritt konnte man die Welt von Rex Allen bewundern. 

Rex Elvie Allen war ein US-amerikanischer Filmschauspieler, Sänger und Songwriter, der vor allem als Erzähler in zahlreichen Disney-Natur- und Westernfilmen bekannt ist. Für seine Verdienste um die Musikindustrie wurde Rex Allen mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt.

27. März             Pinery Canyon Campground 

                                  31°56'00.3"N 109°16'20.1"W

Nachdem ich von Tucson aus in Richtung Sulphur Springs Valley gefahren war, musste ich noch einen Grosseinkauf erledigen. 

Einkaufen nach Amerikanischer art!😬

Hier musste ich lange warten bis der Zug vorbei war. 

Ich habe die Navigation über mein Handy gemacht, so hatte ich auch die aktuellen Angaben. So kamen Meldungen wie diese herein: „Achtung, vor dir liegt etwas auf der Strasse!” Es war ein Karton. Oder: „Vor dir fährt die Polizei!” oder „In einer Viertelmeile ist die Polizei!” Vor allem liegt öfter etwas auf der Strasse. 

Zum Pinery Canyon führte eine lange Gravelroad hoch in die Berge. In manchen Waldlichtungen standen Camper, sodass ich mir auch einen Platz für die Nacht gesucht habe. Bevor ich mich schlafen legte, unternahm ich noch eine kurze Wanderung in einen Canyon. Als ich zurückkam, war es schon dunkel. Da ich keine Lust hatte, das Zelt aufzubauen, verbrachte ich die Nacht im Auto. Wenn ich den hinteren Sitz runterlege, habe ich bequem Platz auf der Ladefläche. Wie ich gesehen habe, übernachten viele Leute so im Auto. 

26. März             Tucson KOA Resort 

Heute habe ich um 10 Uhr das Mietauto in Tucson abgeholt. So werde ich verschiedene Campingplätze im Süden Arizonas anfahren und die schönen Orte zu Fuss und ohne schweren Rucksack besuchen.

Ich fuhr mit dem Mietwagen zum Tucson Mountain Park. 

Überall stehen die stacheligen Riesenkakteen.

Sonoran Desert Vista 

Am Nachmittag traf ich mich mit Keian in Tucson. Er hat am Freitag und Samstag ein Meeting, sodass wir uns in den kommenden Tagen zwischendurch wieder sehen werden.

Nach einem leckeren Steak übernachte ich auf dem Tucson KOA Resort.

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